Am Freitag 16. März 2012 hatten wir einen gesegneten Streetlife Einsatz in Thun mit einem Team von 10 Personen. An diesem Abend wurden mindestens 6 Gespräche geführt mit abschliessenden Segnungen. Einige Personen wurden sichtlich berührt von der Gegenwart Gottes. Weitere wollten mehr von Gott und dem Leben nach dem Tod wissen, worauf wir gerne mitteilten was wir auf dem Herzen hatten.
Zusätzlich durften wir jemandem ein Johannesevangelium mitgeben, welches er respektvoll und dankend entgegennahm. Auch konnte eine Fensterputzerin ermutigt und gelobt werden für ihre Arbeit.
Unser Gebetsanliegen, dass die Menschen schon vorbereitet seien, damit wir nur noch die gute Botschaft erzählen können, wurde somit erhört. Ehre sei Gott allein! Halleluja
Es wird geschätzt, dass gerade jetzt global unglaubliche 27 Millionen Menschen als Sklaven gehalten werden, hauptsächlich Mädchen und diese oft als Sexsklavinnen.
Was können wir dagegen tun? Wir können können mit einem ersten Schritt beginnen, indem wir laut auf diesen Missstand hinweisen. Auf ähnliche Weise haben Christen vor vielen Jahren das Ende der damaligen Sklaverei eingeläutet.
Matt Redman und LZ7 haben heute (27. Februar) einen Song mit dem Titel Twenty Seven Million veröffentlicht. Der Song unterstützt die Kampagne von A21, welche Menschenhandel und Sklaverei bekämpfen. Der Song erzählt die wahre Geschichte eines Mädchen aus Osteuropa, welches im Londoner Sexhandel endet. Die Künstler hoffen, dass sie bei erfolgreichem Einzug in die Mainstream-Charts die Problematik der modernen Sklaverei im 21. Jahrhundert wirkungsvoll ins Bewusstsein rufen können.
Man könnte fast meinen, diese bahnbrechende Erkenntnis entstammt einem Manifest aus evangelikalen Kreisen. Doch weit gefehlt: Diese Feststellung stammt vom Oberhaupt der katholischen Kirche:
Pope Benedict XVI told the Vatican’s most senior figures (…) that the top priority for the coming years was the new evangelisation of Europe. (…) He said that “faith fatigue” or “the oft-encountered sense of having had enough of Christianity” was prevalent in Europe, and that faith had to “take on new life” in order to reform the Church and resolve its problems. He acknowledged that people in and outside the Church “are noticing with concern that regular churchgoers are growing older all the time and that their number is constantly diminishing; that recruitment of priests is stagnating; that scepticism and unbelief are growing.”
Quelle: TheTablet
MyMission wird in Zusammenarbeit mit verschiedenen externen Partnern angeboten:
- MyMission (ein Arbeitszweig der AEM): www.mission.ch/de
- Global Outreach Day (weltweites Projekt): globaloutreachday.com sowie www.globaloutreachday.ch (momentan noch under construction)
- Love in Action (eine gemeinsame Initiative christlicher Gemeinden und Werke der Stadt Zürich): www.loveinaction.ch
- Aktion Gratishilfe (Campus Generation): www.aktiongratishilfe.ch.
Es ist bereits eine Weile her, seit sich die Weltelite der Evangelikalen in Südafrika zur legendären Lausanne-Konferenz versammelt haben. Kürzlich las ich auf The Guardian einen überraschend erfrischenden wie auch kritischen Rückblick mit dem Titel The power of Lausanne. Besonders unerwartet aber vielleicht gerade deswegen ausserodentlich treffend, ist die markante Aussage am Ende des Artikels:
We are all waking up to the fact that transformational influence doesn’t always come from a few platform giants and can’t always be written down on pieces of paper. This isn’t necessarily the postmodern atomisation of power (…) It’s the recognition that something called the priesthood of all believers is what makes God come alive to many people outside the church.
Womit wir wieder einwenig zurück zur Reformation kämen. Vielleicht ist es in der Tat eine der wichtigsten Fragen und Herausforderungen der Christenheit in der Gegenwart: Die Wiederentdeckung der Priesterschaft des Volkes!
In letzter Zeit fand ich mich oft in Gesprächen wieder, als wir plötzlich gar nicht mehr recht wussten ob mein Gegenüber und ich nun vom selben sprechen oder nicht – ganz besonders wenn es um “missional” ging. Das ist ja auch nicht weiter überraschend, denn das Thema ist vielschichtig, historisch geprägt, persönlich gefiltert und kann auf unterschiedlichste Weisen angegangen werden. Was fehlt ist ein einfaches Instrument, welches mit klärenden Fragen Überblick schafft. Aus dem Grund habe ich das Missionaloskop entwickelt.
Diese folgt nicht der sonst üblichen x/y Logik, weil durch diese jede Antwort bereits einer Wertung entsprechen würde: Ja = 0; Nein = 1. Oder: Ja = -1; Nein = +1. Das geht nicht, weil die missionale Diskussion die radikale Mitte sucht. Aus dem Grund ist die Frage mittig und jede Antwort tendiert zu einem Extrem, jede Antwort entspricht so gesehen in seine Richtung -1.
Somit ist der missional Standpunkt “weder noch” respektive “sowohl als auch”. Die beiden gegenüberliegenden Fragen hängen jeweils zusammen und bilden ein Paar: “Kultur/Kontext” mit “Welt”; “Besitzer” mit “Tätigkeit”.
Die relevanten sowie ploraisierenden Fragen sind:
- Was wird unter der Welt verstanden, in welcher wir gesandt sind?
- Wem gehört die Mission: Gott oder uns?
- Welches sind unsere Aufgaben/Tätigkeiten als Gesandte?
- Führt uns der Missionsauftrag aus unserem Kontext heraus, oder verlangt er von uns dass wir unser angestammtes Umfeld erreichen?
Um die vier resultierenen Extreme etwas besser verstehen zu können, wurde beispielhaft ein Personenname eingefügt. Zu jedem Namen ist eine fiktive Mikrobiographie angefügt. Diese Lebensgeschichten zeigen mögliche Auswirkungen im Leben und Alltag auf, je nach dem wie die Personen die obigen Fragen für sich beantwortet.
Ich hoffe mit diesem Vorschlag einen Beitrag zur Klärung und Schärfung der Diskussion leisten zu können. Das Instrument erhebt nicht Anspruch auf Vollständigkeit: Vorschläge zur Präzisierung, Verbesserung, Schärfung, etc. können gerne per E-Mail gesandt werden an:
yada5mos435~at~gmx~net.
Seit heute ist Raphael als Autor auf missional.ch registriert: Herzlich willkommen!

Selbstverständlich liegt grundsätzlich jeder Gläubige richtiger als der Andere. Und jede Tradition hat auch seine eigene, bessere Spiritualität entwickelt – wenn nicht sogar seine eigene christliche Kultur. Dadurch sind die Unterschiede nicht kleiner geworden. Und die Distanzen auch nicht. Das beigefügte Bild macht mit viel Humor eine stark vereinfachte Gegenüberstellung. Auf diese Weise kann leicht herausgefunden werden, welches Bild beispielsweise ein Katholik von einem Charismatiker hat. Natürlich hält es jedem Christ selber auch ein wenig den Spiegel vor …
Das ganze Bild findest du hier, gefunden habe ich es hier. Viel Spass!
Theoretisch ist eine ganzheitliche Schau von Gottes Mission sowie seiner Sendung uns betreffend eigentlich breit akzeptiert. In der Praxis scheint aber eine alltagstaugliche Umsetzungsvariante oft zu fehlen und als Folge davon wird gerne im selben Trott fortgefahren wie bisher. Ich bin immer wieder erstaunt bis schockiert, wie stark beispielsweise das Verständnis der Missionsbefehle unter uns noch immer komplett auf Auslandmission reduziert werden. Als Folge davon schreibe ich den Missionsauftrag von Jesus einmal so, wie es mir scheint dass er bedauerlicherweise verstanden und umgesetzt wird – selbstverständlich basierend auf meinen ganz persönlichen und natürlich äusserst subjektiven und hoffentlich vollständig falschen Beobachtungen:
Und Jesus sprach zu seinen Nachfolgern in der Schweiz: «Gehet hin in die entlegensten Winkel und zu den exotischsten Volksgruppen auf diesem Globus. Lernt dort die Sprache der Einheimischen damit ihr mein Buch übersetzen und ihnen von mir erzählen könnt; Machet sie zu Gottesdienstbesuchern entsprechend eurer Denomination und lehret sie alles halten was euch in der Schweizerkultur auch als gute Christen auszeichnet. Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden; trotzdem wird es euch dank finanzieller Unterstützung, Versicherungen, Rega und Altersvorsorge gut gehen. Denjenigen die so glauben werden diese Zeichen folgen: In meinem Namen werden sie zeitgemässe Lobpreislieder übersetzen, ergreifende Gebetsberichte versenden, grosse Konferenzen abhalten, einige Konvertiten hervorbringen, andere zur Nachahmung gewinnen und schöne Institutionen hinterlassen. Und siehe, bis ans Ende eurer Lebenszeit werdet ihr davon überzeugt bleiben, dass ihr Gottes Mission und eure Sendung verstanden habt.»
Gemäss dem kürzlich erschienen und äusserst positiven Artikel im Tages Anzeiger sei das IGW eine innovative Kaderschmiede für charismatische Pastoren. Zudem sei es inzwischen die wichtigste Ausbildungsstätte der Evangelikalen. In Zürich lernen angehende Pastoren beispielsweise zu neuen Ufern aufzubrechen und Skater- oder Fitnesskirchen zu gründen.

